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Wir sorgen für eine gerechte Rente, die zum Leben reicht.

Langjährige Erwerbstätigkeit muss sich lohnen – auch im Alter. Wer viel und lange gearbeitet hat, hat sich eine Rente verdient, die ihm ein gutes Auskommen und gesellschaftliche Teilhabe sichert. Deshalb ist es richtig, dass man jetzt nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen kann. Und es ist auch richtig, wenn sich die Zukunft der Rente nicht allein an gesetzlichen Regelaltersgrenzen orientiert. Deshalb schaffen wir mit der Flexi-Rente mehr Möglichkeiten für flexible Übergänge vom Arbeitsleben ins Rentenalter – mit Teilrenten für einen früheren Einstieg ins Ruheleben und mit neuen Regelungen für ein aktives Arbeitsleben auch nach dem Erreichen der Regelaltersgrenze.

Wir machen die gesetzliche Rente stärker, denn auf längere Sicht steht die Alterssicherung in Deutschland vor großen Herausforderungen. Unser Ziel: heute dauerhaft das Rentenniveau zu stabilisieren – für eine sichere und stabile Rente in der Zukunft. Es kann nicht sein, dass die Generation, die die höchsten Beiträge zahlt, am Ende die niedrigsten Renten erhält. Daher werden wir eine doppelte Haltelinie einziehen: Mit einem garantierten Rentenniveau von 48 Prozent bei einer Beitragssatzbegrenzung von 22 Prozent schaffen wir mehr Generationengerechtigkeit. Um das zu schaffen, werden wir in einer Übergangszeit mehr Geld aus dem Steueraufkommen in die Rente geben, damit die Beitragszahler nicht zusätzlich belastet werden. Eine gute Rente für alle ist eben eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft.

Eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters lehnen wir ab. Und: Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, soll im Alter nicht zum Sozialamt müssen. Mit einer gesetzlichen Solidarrente erhalten wir den Wert der Arbeit im Alter. Die Solidarrente beträgt 10 % mehr als die Grundsicherung.

Für eine gute Rente müssen wir an vielen Stellen ansetzen. Darum wollen wir mit einem neuen Generationenvertrag alle Potenziale für eine Stabilisierung der Rente mobilisieren. Gute Rente folgt aus guter Arbeit. Deshalb wird die SPD diese Querschnittsaufgabe mit umfangreichen Reformen und Investitionen in Angriff nehmen. Dabei verfolgen wir die folgenden Ziele

  • Die Erwerbsbeteiligung muss durch Qualifizierung, kinderfreundliche Infrastruktur und familienfreundliche Lebensarbeitszeitmodelle erhöht werden. So kann längerfristig auch ein wünschenswerter Anstieg der Geburtenzahlen gefördert werden.
  • Durch eine systematische Einwanderungspolitik muss einem Arbeitskräftemangel vorgebeugt werden.
  • Das Rentensystem muss ab Mitte der 20er Jahre für eine Übergangszeit durch zusätzliche Steuermittel und eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen, stabilisiert werden.
  • Die Basis für die Finanzierung von Infrastruktur-, Bildungs- und Rentensystem muss eine beschleunigte Digitalisierung und daraus erwachsende Produktivitätssteigerungen bilden.
  • Stärkung der Tarifbindung für gute Löhne.