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Wir stärken das bürgerschaftliche Engagement.

Teilhabe bedeutet auch Beteiligung am politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Unsere Demokratie lebt von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Gesellschaft einsetzen. Die Bereitschaft dazu ist sehr hoch, wie der große Einsatz vieler tausend Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe gezeigt hat. Ich bin sehr dankbar für dieses große Engagement und werde mich dafür stark machen, dass es auch in Zukunft gefördert und wertgeschätzt wird.

Für viele Menschen ist die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Bürgerschaftlichem Engagement nicht einfach. Wir wollen mehr Zeit für sie schaffen, damit sie sich einbringen können. Wir werden gesetzliche Regelungen zum Bildungsurlaub in allen Bundesländern auf den Weg bringen und mit einem Bundesgesetz zur Freiwilligenförderung verbinden. Zudem ist es wichtig, dass Frauen im bürgerschaftlichen Engagement in allen Bereichen und auf allen Ebenen gleichberechtigt vertreten sind. Außerdem gilt es, die Angebote für zivilgesellschaftliches Engagement älterer Menschen auszubauen. Altersgrenzen, wie es sie zum Beispiel für Schöffinnen und Schöffen gibt, werden wir daher überprüfen und gezielt abbauen.

Wir werden die finanziellen Mittel für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements deutlich aufstocken und strukturell absichern. Dafür werden wir eine Engagementstiftung ins Leben rufen, die Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Bildung, Kirchen, der Freien Wohlfahrtspflege und den Rettungs- und Hilfsdiensten einbezieht. Zudem wollen wir zivilgesellschaftlichen Organisationen abgabenrechtlich den Rücken stärken, indem wir weitere gesellschaftspolitisch bedeutsame Themenbereiche in den Katalog gemeinnütziger Zwecke aufnehmen.

Zudem machen wir die repräsentative Demokratie wieder attraktiver. Wir verteidigen sie mit Leidenschaft gegen rechte Antidemokratinnen und Antidemokraten und zeigen Möglichkeiten auf, sich aktiv am politischen Prozess zu beteiligen. Dazu führen wir das erfolgreiche Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fort, dessen Mittel wir bereits in den vergangenen Jahren verdreifacht haben.

Neben dem Quartiersmanagement und der Bürgerbeteiligung zählt auch das zivilgesellschaftliche Engagement zu den zentralen Erfolgsfaktoren des Bundesprogramms „Soziale Stadt“. Wir fördern lebendige Nachbarschaften und den sozialen Zusammenhalt. Deshalb wollen wir das Programm weiter ausbauen und dabei mehr Mittel für qualifiziertes Personal aufwenden: Quartiersmanagerinnen und -manager, Integrationsmanagerinnen und -manager und Nachbarschaftslotsen.